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Freitag, 7. August 2020

1-2-3, Kita ist vorbei!

Wenn dieser Ruf durch die Straßen vor unseren Kitas schallt, ist allen klar,
ein erster wichtiger Lebensabschnitt endet.
Bevor es für die zukünftigen Schüler*innen mit der Einschulung losgeht,
werden sie in unseren Kitas gebührend verabschiedet!
 
 

Jedes Jahr treffen sich Kinder und Eltern zu einer letzten gemeinsamen Schmause-Pause.Sie erhalten Schultüten, bzw. Vorschultüten und Erinnerungsalben/Portfolios mit vielen, bebilderten Eindrücken aus der Zeit im Kinderhafen. Es werden die liebsten Lieder gesungen und Spiele gepielt, bis sich die Erwachsenen vor dem Eingang der Kita versammeln. Nun werden Rutsche bzw. Catwalk aufgebaut und gemeinsam ertönt es: "1-2-3, Kita ist vorbei!"

Viele unserer Kinder starten bereits mit 12Monaten in den Krippengruppen. So sind sie für alle über die Jahre fester Teil unserer Kinderhafen-Familie geworden und selbst den erfahrensten Teammitgliedern fällt stets der Abschied schwer. Dennoch freuen wir uns natürlich sehr über das neue, aufregende Kapitel in Eurem Kinderleben und wünschen Euch eine wundervolle Zeit!



Donnerstag, 29. August 2019

Kids at Work

Das letzte Jahr im Kinderhafen, kurz vor dem Eintritt in die Schule, ist ein besonderes Kapitel:
Das Selbstbewusstsein, welches die Kinder aufgebaut haben, ihre Eigenverantwortlichkeit und auch ihr Mut, Neues zu erkunden. So fiel die Wahl der Oberstraßen-Kinder, für ihren Abschluss-Ausflug, auf das Indoor- Spielerlebnis „Kids atWork" .

Zusammen mit der Hausleitung Maren, begleitete unser Kollege Simon die Kinder und berichtet Euch nachfolgend von einem aufregenden Tag:

"Bald nach dem Frühstück sollte es losgehen. Lunchpakete wurden gepackt, der Rucksack wurde geschultert und ab ging es, erst mit der U-Bahn und dann noch ein kurzes Stück mit dem Bus, bis in die Osterfeldstraße. Die Anfahrt verlief für uns super und Dank der großen Schilder, fanden wir auch schnell unseren Weg.

Nach einer freundlichen Begrüßung, einer Einweisung in die Regeln und Vorstellung der Räumlichkeiten, ging es los das Areal zu erobern. 
Die Möglichkeiten erschienen schier endlos! 
An mehreren, schön gestalteten Stationen, wurden vielfältige Spielmöglichkeiten geboten. Für jede Altersstufe und alle Interessen war gesorgt. Alles regte zum Ausprobieren und Erkunden an.



Ein großer Hit bei unseren Kindern war der gut sortierte Einkaufsladen. 
Alles was das Herz begehrt und man in einem Supermarkt erwartet, war vorhanden. 
Hier konnte sich nach Herzenslust der Einkaufswagen vollgeladen werden. 
An der Kasse wurde dann alles gewissenhaft gescannt, ganz so wie man es kennt, denn alle Produkte waren realistisch mit Barcode versehen.

Im Restaurant nebenan, konnte man dann auch gleich seine erworbenen Schätze weiter verarbeiten und die tollsten Kreationen daraus bereiten und servieren. 

Ein weiteres Highlight stellte die Sandkiste bei "Kids at Work" dar. 
Hier wurde nicht etwa mit normalem Sand gebaut, der sich überall hin verteilt, sondern mit magnetischem Sand. Gut formbar und doch von fester Konsistenz, ließen sich hiermit langlebige Bauprojekte umsetzen, so dass bald, mit Hilfe der passenden Förmchen, eine Ritterburg gebaut wurde.



Auch die Konstruktionsecke, mit Ziegelsteinen aus weichem Schaumstoff, regte bald zu einem Großprojekt an. Passend gekleidet mit Warnwesten und Bauhelmen, wurden alle Steine zusammengetragen, um die Mauern für ein Haus hochzuziehen.

Die Spielmöglichkeiten waren so vielfältig, dass wir es nicht geschafft haben, alles ausreichend zu erkunden. Daher haben wir alle Lust, unseren Ausflug bald zu wiederholen "


Wir wünschen all unseren Vorschulkindern und Schulanfängern von Herzen einen tollen Start in den nächsten Lebensabschnitt, wir sind uns sicher:

Ihr seid bereit!


Donnerstag, 11. Juli 2019

Kein Planet B


Die Projektarbeit der vergangenen Jahre hat uns gezeigt, dass der Aspekt des Umweltbewusstseins, eine nachhaltige Arbeitsweise und vor allem ein Selbstverständnis für den Erhalt bzw. Verbesserungen in unserer nächsten Umgebung essenziell sind.
Wir sind ritualisierte "Hinter uns Aufräumer", "Augenöffner", "Umdenker" und "Veränderer" geworden.






Unsere Teams hinterfragen ihre Arbeit und passen diese immer wieder an, um unseren Kindern ein Selbstverständnis für die Wertschätzung unseres Planeten vorzuleben.

Eine vormals diffuse Begrifflichkeit der Nachhaltigkeit, sticht mittlerweile als veränderte Grundhaltung heraus.
Unsere großartigen Kinderhafen-Familien unterstützen diesen Prozess mit wertvollen Impulsen und unsere Kinder nehmen die Welt zugleich kritisch und wertschätzend wahr.

Wir sind sehr stolz, mit Euch gemeinsam das Ruder in die Hand zu nehmen!


Montag, 12. November 2018

"... dort oben leuchten die Sterne, und unten leuchten wir."


In dieser Woche ist es wieder soweit, unsere KiTas verabreden sich zum Laternenfest.
Wir treffen uns mit unseren Familien, Freunden und Nachbarn auf Spielplätzen in unmittelbarer Nähe der Standorte. Es werden Hörnchen gebacken und Kinderpunsch erhitzt, Lichter in Bäumen aufgehängt und Zäune illuminiert.


In der Vergangenheit gab es immer wieder fantastische, musikalische Beiträge seitens der Familien oder Mitarbeiter. Wir liefen begleitet von Akkordeons, Gitarren, Keyboards oder Flöten.


Deshalb und auch im Allgemeinen möchten wir uns an dieser Stelle ganz besonders bedanken!
Es ist schön, in einer solch wertschätzenden und harmonischen Weise miteinander Zeit zu verbringen!




Donnerstag, 4. Oktober 2018

Klausurtag zum Projekt

Viermal im Jahr sind unsere KiTas für Klausurtage geschlossen.
An diesen Tagen erarbeiten die Teams die aktuellen Projektthemen und sprechen sich hinsichtlich unserer Grundhaltung zu einzelnen Aspekten ab.
Zwei dieser Termine werden hierbei mit den Mitarbeitern der eigenen Einrichtung begangen, zwei im großen Plenum aller drei Standorte.

Anfang des Jahres trafen wieder alle Teams aufeinander, um am Jahresprojekt zu arbeiten.

Zunächst gab es zwei Referate, je eines zum Thema Ernährung und eines als Einstieg in die Nachhaltigkeit.

Anschließend präsentierten alle Gruppen, anhand von Bildmaterial und kleinen Videos, einen ausführlichen Einblick in ihren Projektstart. Jede Gruppe hatte einen unterschiedlichen Einstieg gewählt, um ihrer entsprechenden Altersgruppe die Thematik nahezubringen.

Es folgte eine Gruppenarbeitsphase in der, unter Bezugnahme auf die Hamburger Bildungsempfehlung, exemplarisch ein Alltagsgegenstand auf seine Verwendungsmöglichkeiten untersucht wurde.


Dies sollte vor allem das Bewusstsein für jeden einzelnen Bildungsbereich erneut schärfen.
Jeder Mitarbeiter hat ganz natürlich favorisierte Schwerpunkte, jedoch ist uns eine umfassende Berücksichtigung aller Bereiche sehr wichtig.
Die Ergebnisse konnten mit in die Gruppen genommen und als Anregung/Grundlage für später im Jahr auszuarbeitende Angebote genutzt werden.


Freitag, 28. September 2018

Jahresprojekt "Ernährung und Nachhaltigkeit - Unsere KOSTbare Umwelt"

Mit Beginn des Jahres starteten wir in das neue Projektthema:

Während der Bereich "Ernährung und Lebensmittel"bereits regelmäßig eine Rolle in unserem Bildungsalltag spielte, war der Begriff der Nachhaltigkeit zunächst schwerer zu greifen.
Bereits die Agenda 21, die 1992 von den Vereinten Nationen beschlossen wurde, unterteilt nachhaltige Entwicklung in ökologische, ökonomische und soziale Aspekte.
Dies an Kinder zu vermitteln, erschien auf den ersten Blick kompliziert.
So widmeten sich die Teams, während eines unserer regelmäßigen Klausurtage, unter anderem diesen Fragestellungen:
  • Nachhaltigkeit, was verstehe ich unter diesem Begriff?
  • Handle ich schon nach umweltbewussten Grundsätzen?
  • Wie sieht unser Konsumverhalten aus?
  • Was können wir tun, um uns in unserem sozialen Umfeld zu engagieren?
  • Wie kann ich der Altersgruppe, mit der ich arbeite, mein Wissen weitergeben?
Gegenseitige Impulse, Erfahrungsaustausch und hinzugezogene Literatur formten einen gemeinsamen Einstieg. Für unsere Familien haben wir es einleitend wie folgt formuliert:



" Wir wollen mit den Kindern nicht allein den Geschmackssinn,
sondern auch ganz besonders den Gemeinsinn ansprechen.

Wie wunderbar reichen, hören, erscheinen, schmecken und fühlen
sich die Dinge unserer Umwelt an und was können wir tun
um diesen Schatz auch für folgende Generationen zu erhalten?

Der Blick auf die unmittelbare Umgebung und Erfahrungswelt unserer Kinder steht dabei im Mittelpunkt,
so dass sie selbst handeln und direkt erfahren können."

Nach dem einheitlichen Start, obliegt es den Interessensschwerpunkten der Mitarbeiter und den erweiternden Fragen aus den Reihen der Kinder, das Projekt in individueller Richtung weiter zu entwickeln.

Unser projektorientiertes Arbeiten ermöglicht es jedem Teammitglied beständig Neues kennen zu lernen, die Themen werden in den Jahresverlauf eingebettet und zusammen mit den Kindern erforscht und erfahren. Das geteilte Lernen stellt sowohl für die Kinder, als auch die Mitarbeiter ein stark verbindendes Element dar. Eine Besonderheit, welche wir im Hamburger Kinderhafen sehr genießen.